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PricewaterhouseCoopers: Kombination aus PV und Speicher wird schon 2021 lukrativste Option

2. November 2018: Der aktuellen PwC-Analyse „Energyfacts: Alte Photovoltaik-Anlagen – Ende der Förderung in Sicht“ zufolge wird es für Anlagenbetreiber, die keine EEG Förderung mehr bekommen, attraktiver sein, den Solarstrom im eigenen Haushalt zu verbrauchen, als ihn an der Börse zu verkaufen. Eigentümer von typischen Dachanlagen auf Einfamilienhäusern, bei denen die Förderung 2021 endet, könnten mit dem Stromverkauf an der Börse im Schnitt nur 163 Euro pro Jahr erlösen. Gleichzeitig könnten sie aber 533 Euro pro Jahr sparen, wenn sie den Strom selbst nutzen. Der finanzielle Vorteil falle noch deutlicher aus, wenn die Photovoltaik-Anlage mit einem Speicher kombiniert werde.

„Dank sinkender Speicherpreise ist der Eigenverbrauch mit Hilfe eines Speichers nach unseren Berechnungen ab 2021 die lukrativste Option für Betreiber typischer privat genutzter Anlagen“, sagt Norbert Schwieters, Leiter Energiewirtschaft bei PwC. In den Folgejahren werde diese Option noch lukrativer, weil die Speicherpreise auch nach 2021 weiter kräftig sinken dürften. PwC geht im Vergleich zu heute nahezu von einer Halbierung der Preise bis 2025 aus.

(Quelle: PV Magazine)