Stefan Van Laer

Position
Senior Climate Transition Developer
Firma
Port of Antwerp-Bruges
Land
Belgien

Stefan arbeitet im Hafen von Antwerpen-Brügge, Europas zweitgrößtem Hafen mit dem größten petrochemischen Cluster, im Team für nachhaltige Transformation. Sein Fokus liegt vor allem auf Wasserstoff und CO₂ sowie insbesondere auf der Anbindung des Hafens an das deutsche Hinterland. Zudem hat er eine Sherpa-Rolle für den Präsidenten der Belgian Hydrogen, Herrn Tom Hautekiet.


Zuvor war er bereits 2,5 Jahre im Wasserstoffsektor bei WaterstofNet tätig, einer gemeinnützigen Organisation, die einen Wasserstoffcluster von 180 niederländischen und belgischen Unternehmen im BeNeLux-Raum gründete und koordinierte. In dieser Funktion war er 2022 Mitgründer des Belgian Hydrogen Council (BHC) und zuständig für Public Affairs und internationale Beziehungen sowohl bei WaterstofNet als auch beim BHC.


Seine berufliche Laufbahn begann 2020 beim Verband der belgischen Stahlindustrie, wo er zwei Jahre lang die europäische und belgische Klima- und Energiepolitik verfolgte.


Stefan schloss 2016 sein Studium als Master of Laws ab und erwarb anschließend einen Master in Internationalen Beziehungen und Diplomatie an der Universität Antwerpen. 2021 absolvierte er dort ein Postgraduierten-Diplom in Klima und Energie.

25. Juni 2026Panel-Diskussion

Sessions
Session
Zwischen Rearm EU & Repower EU - welche strategische Rolle hat Wasserstoff für den Kontinent?

Donnerstag, 25. Juni 2026, 10:00 - 11:30 Uhr

ICM München Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session in englischer Sprache abgehalten wird. Europa kämpft um seine Position im globalen Wasserstoff-Wettlauf. Zwischen Green Deal und geopolitischen Spannungen muss die EU eine Balance finden: Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Der zweite Konferenztag widmet sich den großen strategischen Fragen der europäischen und globalen Wasserstoffwirtschaft. Von der Konkurrenzfähigkeit europäischer Elektrolyseure gegenüber asiatischen Herstellern über die Frage nach einem europäischen "H2 Local" bis hin zu internationalen Partnerschaften. Die Diskussionen zeigen auf, wie Europa seine industrielle Basis bewahrt, neue Partnerschaften aufbaut und gleichzeitig die heimische Wasserstofftechnologie gegen die Übermacht aus Fernost behauptet. Denn: Wasserstoff ist nicht nur ein klimaneutraler Energieträger, sondern wird auch ein geopolitischer Machtfaktor im Kontext globaler politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen. Zu den Kernfragen, die wir zum Auftakt des 2. Konferenztages mit Blick auf Europas Energieversorgung und der Notwendigkeit zu größerer energiepolitischer Autonomie diskutieren wollen, gehören unter anderem: Wie kann Wasserstoff als europäisches Souveränitätsprojekt zwischen ReArm EU und RePower EU positioniert werden? Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Welche konkreten Schritte sind erforderlich, um die europäische Wasserstoffwirtschaft geopolitisch zu stärken? Und wird die Stärkung der nationalen und europäischen Verteidigungsfähigkeit dazu beitragen, den Aufbau von Leitmärkten und Infrastruktur für klimaneutralen Wasserstoff zu beschleunigen?

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