Shena Britzen

Position
Head of Hydrogen Program
Firma
Rheinmetall AG
Land
Deutschland

Shena Britzen ist eine ausgewiesene Expertin für Großprojekte und leitet bei Rheinmetall das konzernweite Hydrogen Program. In dieser Rolle verantwortet sie seit über fünf Jahren strategische Entwicklungen rund um grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) - sowohl für industrielle Anwendungen als auch für resiliente, militärische Versorgungslösungen. Vor ihrer aktuellen Funktion war sie als Global Program Lead verantwortlich für das australische Großprojekt LAND 400 Phase 2. Insgesamt bringt sie über 16 Jahre Erfahrung bei Rheinmetall mit - und davor über ein Jahrzehnt Führungserfahrung als Offizierin in der Bundeswehr. Akademisch verbindet sie technisches und wirtschaftliches Know-how: Sie ist Diplom-Ingenieurin für Energie- und Automatisierungstechnik der Universität der Bundeswehr München und hat zusätzlich einen Master of Science in Major Programme Management von der renommierten Saïd Business School der University of Oxford, den sie mit Auszeichnung absolvierte.

25. Juni 2026Panel-Diskussion

Sessions
Session
Zwischen Rearm EU & Repower EU - welche strategische Rolle hat Wasserstoff für den Kontinent?

Donnerstag, 25. Juni 2026, 10:00 - 11:30 Uhr

ICM München Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session in englischer Sprache abgehalten wird. Europa kämpft um seine Position im globalen Wasserstoff-Wettlauf. Zwischen Green Deal und geopolitischen Spannungen muss die EU eine Balance finden: Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Der zweite Konferenztag widmet sich den großen strategischen Fragen der europäischen und globalen Wasserstoffwirtschaft. Von der Konkurrenzfähigkeit europäischer Elektrolyseure gegenüber asiatischen Herstellern über die Frage nach einem europäischen "H2 Local" bis hin zu internationalen Partnerschaften. Die Diskussionen zeigen auf, wie Europa seine industrielle Basis bewahrt, neue Partnerschaften aufbaut und gleichzeitig die heimische Wasserstofftechnologie gegen die Übermacht aus Fernost behauptet. Denn: Wasserstoff ist nicht nur ein klimaneutraler Energieträger, sondern wird auch ein geopolitischer Machtfaktor im Kontext globaler politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen. Zu den Kernfragen, die wir zum Auftakt des 2. Konferenztages mit Blick auf Europas Energieversorgung und der Notwendigkeit zu größerer energiepolitischer Autonomie diskutieren wollen, gehören unter anderem: Wie kann Wasserstoff als europäisches Souveränitätsprojekt zwischen ReArm EU und RePower EU positioniert werden? Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Welche konkreten Schritte sind erforderlich, um die europäische Wasserstoffwirtschaft geopolitisch zu stärken? Und wird die Stärkung der nationalen und europäischen Verteidigungsfähigkeit dazu beitragen, den Aufbau von Leitmärkten und Infrastruktur für klimaneutralen Wasserstoff zu beschleunigen?

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