Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner

Position
Professor für Energiespeicher und Energiesysteme
Firma
OTH Regensburg Technical University of Applied Sciences
Land
Deutschland

Michael Sterner erforscht und lehrt an der OTH Regensburg in der Fakultät Elektro- und Informationstechnik die Bereiche Energiespeicher, Wasserstoff und Power-to-X, erneuerbare Energien und Energiewirtschaft. Er leitet die Forschungsstelle Energienetze und Energiespeicher FENES. Zuvor war er am Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fh-IEE) in Kassel in leitender Funktion verantwortlich für die Bereiche Systemanalyse und Energiewirtschaft. Er ist einer der Erfinder von Power-to-Gas und Mitverfasser des Standardwerks "Energiespeicher', das im Springer-Verlag in sowohl Deutsch als auch Englisch veröffentlicht wurde. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen hat er über 1.200 Vorträge zur Energiewende gehalten.


Der Ingenieur arbeitet ehrenamtlich in VDI, VDE, VDI, Engineers Europe und dem Weltklimarat (IPCC). Er leitet den VDI-Richtlinienausschuss 4635 Power-to-X. Seit seiner Referententätigkeit im WBGU von 2007 bis 2010 ist er beratend für die Bundesregierung tätig und war Mitglied der Dieselkommission und dem wissenschaftlichen Beirat für Wasserstoff (FCH JU) der Europäischen Kommission. Er leitet verschiedene Speicherkonferenzen zu Wasserstoff und Power-to-X.


Sein Bestseller "So retten wir das Klima' bietet fundierte Lösungen und klare Wege zur Bewältigung der Klimakrise von erneuerbaren Energien bis zur Industriewende: ein essenzieller Leitfaden für aktiven Klimaschutz. Der gelernte Elektriker hat mehrere Auszeichnungen für seine Pionierarbeit im Bereich Power-to-X und Energiespeicher erhalten. Seine Expertise wurde durch wiederholte Nennungen in der Liste der 40 innovativsten Wissenschaftler in Deutschland durch das Magazin Capital gewürdigt. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist er auch künstlerisch aktiv als Musiker und Komponist, vielfach ehrenamtlich engagiert und Familienvater von drei Kindern.

24. Juni 2026Panel-Diskussion

Sessions
Session
Systemdienliche Elektrolyse - vom Netzengpass zur Speicherlösung

Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:00 - 14:30 Uhr

ICM München Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session auf Deutsch stattfindet. Deutschland steht an einem Wendepunkt der Energiewende: Während Süddeutschland mit überschüssiger Solarenergie kämpft, fehlen effiziente Speicherlösungen für die systemdienliche Elektrolyse. Der erste Konferenztag beleuchtet, wie Wasserstoff als Energiespeicher die verstopften Stromnetze entlasten kann und gleichzeitig resiliente Infrastrukturen schafft. Von der lokalen PV-Überschussnutzung bis zur industriellen Dekarbonisierung in den Leitmärkten Chemie, Zement und Stahl - Baden-Württemberg und Bayern werden zu Testlaboren für Deutschlands Wasserstoffzukunft. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Brauchen wir mehr Elektrolyseure im Süden oder eine intelligentere Vernetzung? Die Diskussion zeigt Wege auf, wie die Region ihre Vorreiterrolle bei gleichzeitiger Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Märkten behaupten kann. Die Kernfragen, die im Panel diskutiert werden, lauten unter anderem: Wie sieht die resiliente Energieinfrastruktur in Deutschland aus? Wie können wir unsere technologische Vorreiterrolle behaupten und dabei gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Welche Rolle kann eine systemdienliche Elektrolyse dabei spielen? Wird dies helfen, die Stromnetze in Süddeutschland zu entlasten? Und wie erreichen wir ein optimales Zusammenspiel von Elektronen und Molekülen?

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