Jürgen Pfeiffer ist Moderator, Host und Master of Ceremonies mit Schwerpunkt auf Energiewende, grünem Wasserstoff sowie der Brennstoffzellen- und Wasserstoffbranche. Er moderiert und produziert Edutainment-Formate wie "GREEN PLUS CLEAN' und "PFEIFFER FRAGT' und ist Gastgeber des Podcast-Formats THE HYDROGEN ELEVATOR. Als gefragter Konferenzleiter führt er u.a. durch hochrangige Panels auf internationalen Messen und Kongressen - darunter Veranstaltungen der EU-Kommission und von HYDROGEN EUROPE in Brüssel, sowie Leitkonferenzen wie WINDENERGY HAMBURG, HYDROGEN EXPO und den HYDROGEN DIALOGUE SUMMIT + EXPO. Jürgen Pfeiffer verfügt über mehr als 20 Jahre Medienerfahrung, u. a. als Hauptstadt- Korrespondent beim RTL Nachtjournal und als Chefredakteur der Sendung "Forum der Europäer' bei ARTE Television in Paris.
24. Juni 2026Begrüßung und Einführung durch den Moderator
13:00 - 13:05Uhr
Systemdienliche Elektrolyse - vom Netzengpass zur Speicherlösung
Bitte beachten Sie, dass diese Session auf Deutsch stattfindet.
Deutschland steht an einem Wendepunkt der Energiewende: Während Süddeutschland mit überschüssiger Solarenergie kämpft, fehlen effiziente Speicherlösungen für die systemdienliche Elektrolyse. Der erste Konferenztag beleuchtet, wie Wasserstoff als Energiespeicher die verstopften Stromnetze entlasten kann und gleichzeitig resiliente Infrastrukturen schafft. Von der lokalen PV-Überschussnutzung bis zur industriellen Dekarbonisierung in den Leitmärkten Chemie, Zement und Stahl - Baden-Württemberg und Bayern werden zu Testlaboren für Deutschlands Wasserstoffzukunft. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Brauchen wir mehr Elektrolyseure im Süden oder eine intelligentere Vernetzung? Die Diskussion zeigt Wege auf, wie die Region ihre Vorreiterrolle bei gleichzeitiger Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Märkten behaupten kann.
Die Kernfragen, die im Panel diskutiert werden, lauten unter anderem: Wie sieht die resiliente Energieinfrastruktur in Deutschland aus? Wie können wir unsere technologische Vorreiterrolle behaupten und dabei gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Welche Rolle kann eine systemdienliche Elektrolyse dabei spielen? Wird dies helfen, die Stromnetze in Süddeutschland zu entlasten? Und wie erreichen wir ein optimales Zusammenspiel von Elektronen und Molekülen?
24. Juni 2026Begrüßung und Einführung durch den Moderator
15:00 - 15:05Uhr
Leitmärkte Chemie, Zement & Stahl - Dekarbonisierung als Wettbewerbsfaktor
Bitte beachten Sie, dass diese Session auf Deutsch stattfindet.
Die energieintensiven Industrien stehen vor der Herausforderung, grüne Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen zu beschaffen. In dieser Session wird die Rolle von Wasserstoff versus CO2-Abscheidung (CCU/CCS) als Dekarbonisierungspfade diskutiert und beleuchtet, wie die Leitmärkte Chemie, Zement und Stahl den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft vorantreiben können.
25. Juni 2026Begrüßung und Einführung durch den Moderator
10:00 - 10:05Uhr
Zwischen Rearm EU & Repower EU - welche strategische Rolle hat Wasserstoff für den Kontinent?
Bitte beachten Sie, dass diese Session in englischer Sprache abgehalten wird.
Europa kämpft um seine Position im globalen Wasserstoff-Wettlauf. Zwischen Green Deal und geopolitischen Spannungen muss die EU eine Balance finden: Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Der zweite Konferenztag widmet sich den großen strategischen Fragen der europäischen und globalen Wasserstoffwirtschaft. Von der Konkurrenzfähigkeit europäischer Elektrolyseure gegenüber asiatischen Herstellern über die Frage nach einem europäischen "H2 Local" bis hin zu internationalen Partnerschaften. Die Diskussionen zeigen auf, wie Europa seine industrielle Basis bewahrt, neue Partnerschaften aufbaut und gleichzeitig die heimische Wasserstofftechnologie gegen die Übermacht aus Fernost behauptet. Denn: Wasserstoff ist nicht nur ein klimaneutraler Energieträger, sondern wird auch ein geopolitischer Machtfaktor im Kontext globaler politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen.
Zu den Kernfragen, die wir zum Auftakt des 2. Konferenztages mit Blick auf Europas Energieversorgung und der Notwendigkeit zu größerer energiepolitischer Autonomie diskutieren wollen, gehören unter anderem: Wie kann Wasserstoff als europäisches Souveränitätsprojekt zwischen ReArm EU und RePower EU positioniert werden? Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Welche konkreten Schritte sind erforderlich, um die europäische Wasserstoffwirtschaft geopolitisch zu stärken? Und wird die Stärkung der nationalen und europäischen Verteidigungsfähigkeit dazu beitragen, den Aufbau von Leitmärkten und Infrastruktur für klimaneutralen Wasserstoff zu beschleunigen?
25. Juni 2026Begrüßung und Einführung durch den Moderator
12:00 - 12:05Uhr
EU-Elektrolyse im internationalen Wettbewerb - ist H2 local die Antwort auf H2 global?
Bitte beachten Sie, dass diese Session in englischer Sprache abgehalten wird.
Europäische Elektrolyseur-Hersteller agieren in einem internationalen Wettbewerbsumfeld, das unter anderem durch unterschiedliche industriepolitische Rahmenbedingungen geprägt ist. Die Session diskutiert Strategien zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und Technologiesouveränität, ordnet die mögliche Rolle handelspolitischer Instrumente ein und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen internationaler Technologiekooperation und wachsendem Wettbewerbsdruck. Zudem wird beleuchtet, ob ein ergänzendes "Made in Europe'-Programm ein geeigneter Ansatz im Umgang mit internationalen Marktveränderungen sein könnte.