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European Battery Alliance (EBA) und Strategic Action Plan for batteries

17. Mai 2018: Für Europa ist die Batterieproduktion eine strategische Notwendigkeit, sowohl für die Energiewende als auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilsektors. Darüberhinaus ist es das Ziel der „New Industrial Policy Strategy“ der Kommission, die EU zum Weltmarktführer bei Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung zu machen.

Im Oktober 2017 gründete die Europäische Kommission daher zusammen mit wichtigen Industrievertretern, interessierten Mitgliedsstaaten und der europäischen Investmentbank (EIB) die Kooperationsplattform „European Battery Alliance“. Mehr als 120 Akteure und Innovateure der Branche sind in der Allianz aktiv.

Das unmittelbare Ziel ist es, eine wettbewerbsfähige Wertschöpfungskette für die Produktion nachhaltiger Batteriezellen zu schaffen. Prognosen zufolge könnte Europa ab 2025 einen Anteil am Batteriemarkt von bis zu 250 Mrd € haben. Um allein den EU Bedarf zu decken, müssten mindestens 10 bis 20 „Gigafactories“ (Fabriken zur Produktion von Batteriezellen im großen Maßstab) entstehen.

Mit dem „Strategic Action Plan for Batteries“ hat die Kommission ein wirkungsvolles Bündel konkreter Maßnahmen verabschiedet, um ein innovatives, nachhaltiges und wettbewerbsfähiges „Batterie-Ökosystem“ in Europa zu entwickeln. Dieser Ansatz soll die Produktion und Nutzung von hocheffizienten Batterien fördern und Benchmarks für die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzen.