Sebastian Roloff

Position
MdB, wirtschaftspol. Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Firma
Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Sebastian Roloff studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und schloss daran ein verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium an. Von 2011 bis 2019 arbeitete der Volljurist und Gewerkschaftssekretär in der IG Metall Geschäftsstelle München, ab 2015 als Leiter der Rechtsabteilung. Von 2014 bis 2019 war Sebastian Roloff Mitglied des Aufsichtsrats der Knorr-Bremse AG. Anschließend wechselte er zu MAN Truck & Bus, wo er von 2019 bis 2021 als Personalleiter und Senior Vice President tätig war. Seit 2021 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis München-Süd und seit 2025 wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Darüber hinaus ist er seit 2023 Mitglied des SPD-Parteivorstandes und seit 2025 Co-Landesvorsitzender der Bayern-SPD.

24. Juni 2026Videobotschaft

24. Juni 2026Panel-Diskussion

Sessions
Session
Systemdienliche Elektrolyse - vom Netzengpass zur Speicherlösung

Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:00 - 14:30 Uhr

ICM München Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session auf Deutsch stattfindet. Deutschland steht an einem Wendepunkt der Energiewende: Während Süddeutschland mit überschüssiger Solarenergie kämpft, fehlen effiziente Speicherlösungen für die systemdienliche Elektrolyse. Der erste Konferenztag beleuchtet, wie Wasserstoff als Energiespeicher die verstopften Stromnetze entlasten kann und gleichzeitig resiliente Infrastrukturen schafft. Von der lokalen PV-Überschussnutzung bis zur industriellen Dekarbonisierung in den Leitmärkten Chemie, Zement und Stahl - Baden-Württemberg und Bayern werden zu Testlaboren für Deutschlands Wasserstoffzukunft. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Brauchen wir mehr Elektrolyseure im Süden oder eine intelligentere Vernetzung? Die Diskussion zeigt Wege auf, wie die Region ihre Vorreiterrolle bei gleichzeitiger Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Märkten behaupten kann. Die Kernfragen, die im Panel diskutiert werden, lauten unter anderem: Wie sieht die resiliente Energieinfrastruktur in Deutschland aus? Wie können wir unsere technologische Vorreiterrolle behaupten und dabei gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Welche Rolle kann eine systemdienliche Elektrolyse dabei spielen? Wird dies helfen, die Stromnetze in Süddeutschland zu entlasten? Und wie erreichen wir ein optimales Zusammenspiel von Elektronen und Molekülen?

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