Henrich von Kopp-Colomb

Position
Bereichsleiter Customer Solutions
Firma
Open Grid Europe GmbH
Land
Deutschland

Henrich von Kopp-Colomb, Leiter Customer Solutions des größten deutschen Fernleitungsnetzbetreibers Open Grid Europe (OGE), verfügt über langjährige Erfahrung in der Gaswirtschaft. Nach Stationen als Wirtschaftsjurist bei Ruhrgas und E.ON Gastransport sowie im E.ON COO-Ressort Trading & Optimisation, wo er konzernweit tradingnahe Themen koordinierte, kehrte er 2011 zu OGE zurück. Dort wechselte er in den Kundenbereich, den er seit 2017 leitet. Inhaltlich verantwortet er zentrale Themen der Gasmarktentwicklung, darunter die Kooperationsvereinbarung der Netzbetreiber sowie die Etablierung und den Betrieb einer Entry-Exit-Buchungsmöglichkeit im OGE-Netz als Teil des gesamtdeutschen Gasmarktgebietes mit enger Anbindung an europäische Nachbarn über 16 Grenzübergangspunkte. Veränderung und Transformation prägen seine Arbeit, etwa bei der noch laufenden Umstellung von L- auf H-Gas, im Beirat von Trading Hub Europe nicht nur während der Krisenjahre 2022ff und aktuell bei der Operationalisierung des OGE-Anteils am H2-Kernnetz.

24. Juni 2026Panel-Diskussion

25. Juni 2026Aufbau eines Europäischen Wasserstoffnetzes als Basis für europäische Resilienz - erste Erfahrungen und Empfehlungen

Sessions
Session
Zwischen Rearm EU & Repower EU - welche strategische Rolle hat Wasserstoff für den Kontinent?

Donnerstag, 25. Juni 2026, 10:00–11:30 Uhr

ICM - Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session in englischer Sprache abgehalten wird. Europa kämpft um seine Position im globalen Wasserstoff-Wettlauf. Zwischen Green Deal und geopolitischen Spannungen muss die EU eine Balance finden: Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Der zweite Konferenztag widmet sich den großen strategischen Fragen der europäischen und globalen Wasserstoffwirtschaft. Von der Konkurrenzfähigkeit europäischer Elektrolyseure gegenüber asiatischen Herstellern über die Frage nach einem europäischen "H2 Local" bis hin zu internationalen Partnerschaften. Die Diskussionen zeigen auf, wie Europa seine industrielle Basis bewahrt, neue Partnerschaften aufbaut und gleichzeitig die heimische Wasserstofftechnologie gegen die Übermacht aus Fernost behauptet. Denn: Wasserstoff ist nicht nur ein klimaneutraler Energieträger, sondern wird auch ein geopolitischer Machtfaktor im Kontext globaler politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen. Zu den Kernfragen, die wir zum Auftakt des 2. Konferenztages mit Blick auf Europas Energieversorgung und der Notwendigkeit zu größerer energiepolitischer Autonomie diskutieren wollen, gehören unter anderem: Wie kann Wasserstoff als europäisches Souveränitätsprojekt zwischen ReArm EU und RePower EU positioniert werden? Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Welche konkreten Schritte sind erforderlich, um die europäische Wasserstoffwirtschaft geopolitisch zu stärken? Und wird die Stärkung der nationalen und europäischen Verteidigungsfähigkeit dazu beitragen, den Aufbau von Leitmärkten und Infrastruktur für klimaneutralen Wasserstoff zu beschleunigen?

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