Florian Dötterl

Position
EVP Corporate Communication & Governmental Relations
Firma
Uniper SE
Land
Germany

Florian Dötterl, geboren in Landshut, studierte Journalistik, Geschichte und Politik an der Katholischen Universität Eichstätt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet er in der Energiewirtschaft (E.ON, ista) an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Bei Uniper, einem der führenden Gasimporteure und Kraftwerksbetreiber Europas, verantwortet er Regierungsbeziehungen und Kommunikation. In dieser Rolle gestaltet er den politischen Dialog mit Regierungen, Institutionen und Medien. Von besonderer Bedeutung ist dabei Bayern, wo Uniper zu den größten Betreibern von H2- und Erdgasspeichern, Gaskraftwerken und Wasserkraftwerken gehört.

24. Juni 2026Panel-Diskussion

Sessions
Session
Systemdienliche Elektrolyse - vom Netzengpass zur Speicherlösung

Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:00 - 14:30 Uhr

ICM München Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session auf Deutsch stattfindet. Deutschland steht an einem Wendepunkt der Energiewende: Während Süddeutschland mit überschüssiger Solarenergie kämpft, fehlen effiziente Speicherlösungen für die systemdienliche Elektrolyse. Der erste Konferenztag beleuchtet, wie Wasserstoff als Energiespeicher die verstopften Stromnetze entlasten kann und gleichzeitig resiliente Infrastrukturen schafft. Von der lokalen PV-Überschussnutzung bis zur industriellen Dekarbonisierung in den Leitmärkten Chemie, Zement und Stahl - Baden-Württemberg und Bayern werden zu Testlaboren für Deutschlands Wasserstoffzukunft. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Brauchen wir mehr Elektrolyseure im Süden oder eine intelligentere Vernetzung? Die Diskussion zeigt Wege auf, wie die Region ihre Vorreiterrolle bei gleichzeitiger Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Märkten behaupten kann. Die Kernfragen, die im Panel diskutiert werden, lauten unter anderem: Wie sieht die resiliente Energieinfrastruktur in Deutschland aus? Wie können wir unsere technologische Vorreiterrolle behaupten und dabei gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Welche Rolle kann eine systemdienliche Elektrolyse dabei spielen? Wird dies helfen, die Stromnetze in Süddeutschland zu entlasten? Und wie erreichen wir ein optimales Zusammenspiel von Elektronen und Molekülen?

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