Cornelius Matthes

Position
CEO
Firma
Dii Desert Energy
Land
VAE

Cornelius ist eine hoch angesehene Führungspersönlichkeit und Investor in der Branche der erneuerbaren Energien. Er hat mehrere erfolgreiche Unternehmen und Start-ups im Bereich sauberer Energien im Nahen Osten und in Afrika aufgebaut. Zudem verfügt er über umfangreiche Erfahrung auf Vorstandsebene, die er unter anderem während seiner zehnjährigen Tätigkeit bei der Deutschen Bank gesammelt hat (einschließlich seiner Rolle als jüngstes Vorstandsmitglied der Deutsche Bank Italy Group), sowie durch sein Engagement in führenden Organisationen und Verbänden der erneuerbaren Energien und verschiedenen Start-up-Unternehmen.


Mit dem Aufbau des internationalen Netzwerks von Aktionären und Partnern der Dii (Desertec Industrial Initiative) stand er an vorderster Front der Energiewende in Nordafrika und im Nahen Osten. Als engagierter Unternehmer und Investor in Schwellenländern wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter als "Solar Pioneer 2015' für den Nahen Osten sowie als "Visionary CleanTech Influencer of the Year 2022' von den World Cleantech Awards. Er lehrt an mehreren Universitäten, darunter der Universität St. Gallen, und tritt regelmäßig als Redner auf internationalen Konferenzen auf. Er besitzt einen MBA (Diplom-Kaufmann) der Universität Passau und spricht Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch.


Seine Erfahrung umfasst M&A-Transaktionen, Asset Management, die Entwicklung von erneuerbaren Energieprojekten im Versorgungsmaßstab (einschließlich Projekten im Mittelstandssegment mit privaten PPAs), Pay-as-you-go-Solarlösungen sowie Energieeffizienzprojekte, darunter ESCO-Modelle und innovative Geschäftsmodelle. Einige dieser Projekte und Unternehmen wurden unter anspruchsvollen Bedingungen oder in herausfordernden Ländern umgesetzt. Er hat sowohl Start-up-Organisationen als auch etablierte Großunternehmen geführt und Finanzierungen von Angel-Investments bis hin zu Projekten mit einem Volumen von über 100 Millionen US-Dollar gemeinsam mit institutionellen Investoren eingeworben.


"Ich freue mich, in der Branche der erneuerbaren Energien tätig zu sein, die zugleich meine Leidenschaft ist. Mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen können wir tatsächlich etwas bewirken, Menschen helfen und unseren Planeten zu einem besseren Ort machen. Jeden Tag neue Herausforderungen zu meistern, ist großartig - und es warten noch viele weitere Berge darauf, erklommen zu werden!'


Vorstände und Geschäftsleitungen zahlreicher Unternehmen im Bereich emissionsfreier Technologien sowie Investmentfonds greifen regelmäßig auf seine Expertise und Beratung zurück.

24. Juni 2026Panel-Diskussion

Sessions
Session
Zwischen Rearm EU & Repower EU - welche strategische Rolle hat Wasserstoff für den Kontinent?

Donnerstag, 25. Juni 2026, 10:00–11:30 Uhr

ICM - Raum 14 B

Bitte beachten Sie, dass diese Session in englischer Sprache abgehalten wird. Europa kämpft um seine Position im globalen Wasserstoff-Wettlauf. Zwischen Green Deal und geopolitischen Spannungen muss die EU eine Balance finden: Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Der zweite Konferenztag widmet sich den großen strategischen Fragen der europäischen und globalen Wasserstoffwirtschaft. Von der Konkurrenzfähigkeit europäischer Elektrolyseure gegenüber asiatischen Herstellern über die Frage nach einem europäischen "H2 Local" bis hin zu internationalen Partnerschaften. Die Diskussionen zeigen auf, wie Europa seine industrielle Basis bewahrt, neue Partnerschaften aufbaut und gleichzeitig die heimische Wasserstofftechnologie gegen die Übermacht aus Fernost behauptet. Denn: Wasserstoff ist nicht nur ein klimaneutraler Energieträger, sondern wird auch ein geopolitischer Machtfaktor im Kontext globaler politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen. Zu den Kernfragen, die wir zum Auftakt des 2. Konferenztages mit Blick auf Europas Energieversorgung und der Notwendigkeit zu größerer energiepolitischer Autonomie diskutieren wollen, gehören unter anderem: Wie kann Wasserstoff als europäisches Souveränitätsprojekt zwischen ReArm EU und RePower EU positioniert werden? Wie schaffen wir technologische Souveränität bei gleichzeitiger Diversifizierung der Importquellen? Welche konkreten Schritte sind erforderlich, um die europäische Wasserstoffwirtschaft geopolitisch zu stärken? Und wird die Stärkung der nationalen und europäischen Verteidigungsfähigkeit dazu beitragen, den Aufbau von Leitmärkten und Infrastruktur für klimaneutralen Wasserstoff zu beschleunigen?

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