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Pricewaterhouse Cooper: Kombination aus PV und Speicher wird schon 2021 lukrativste Option

2. November 2018: Der aktuellen PwC-Analyse „Energyfacts: Alte Photovoltaik-Anlagen – Ende der Förderung in Sicht“ zufolge wird es für Anlagenbetreiber, die keine EEG Förderung mehr bekommen, attraktiver sein, den Solarstrom im eigenen Haushalt zu verbrauchen, als ihn an der Börse zu verkaufen. Eigentümer von typischen Dachanlagen auf Einfamilienhäusern, bei denen die Förderung 2021 endet, könnten mit dem Stromverkauf an der Börse im Schnitt nur 163 Euro pro Jahr erlösen. Gleichzeitig könnten sie aber 533 Euro pro Jahr sparen, wenn sie den Strom selbst nutzen. Der finanzielle Vorteil falle noch deutlicher aus, wenn die Photovoltaik-Anlage mit einem Speicher kombiniert werde.

„Dank sinkender Speicherpreise ist der Eigenverbrauch mit Hilfe eines Speichers nach unseren Berechnungen ab 2021 die lukrativste Option für Betreiber typischer privat genutzter Anlagen“, sagt Norbert Schwieters, Leiter Energiewirtschaft bei PwC. In den Folgejahren werde diese Option noch lukrativer, weil die Speicherpreise auch nach 2021 weiter kräftig sinken dürften. PwC geht im Vergleich zu heute nahezu von einer Halbierung der Preise bis 2025 aus.

(Quelle: PV Magazine)

Senec reports record number of installed power storage units

Zugpferd des Installationsrekords bei Senec ist die neue
Speicherbaureihe Senec.Home V2.1 

Senec meldet Rekordzahl an installierten Stromspeichern

9. Oktober 2018: Speicherhersteller Senec kann auf in einem Monat mehr als 500 installierte Speicher in Deutschland verweisen. Damit setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben den Höhenflug fort, der mit der Präsentation der neuen Speicherbaureihe Senec.Home V2.1 auf der Messe ees Europe im Juni in München begonnen hat.
Bereits im August wurden mehr als 400 Speicher im Bundesgebiet installiert und damit über ein Drittel mehr als im Vorjahr. Im September konnten die Senecs Fachpartner dieses Ergebnis noch einmal deutlich steigern. „Mit der 100 %-Kapazitätsgarantie in den ersten zehn Jahren und der Qualität „Made in Germany“ liefern wir unseren Partnern unschlagbare Verkaufsargumente für unseren Speicher“, sagt Mathias Hammer, Gründer und Geschäftsführer von Senec. Seit die neuen Speicher auf der Messe vorgestellt wurden, seien bereits an die 2.000 Bestellungen eingegangen, und täglich kämen neue hinzu.

( Quelle: Senec | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH. Foto: Senec)

Portuguese utility EDP invests in energy storage in Romania

EDP Renováveis hat ein Großspeichersystem in Rumänien in
Betrieb genommen

Portugiesischer Energieversorger EDP investiert in Energiespeicher in Rumänien

1. Oktober 2018: In einem separaten Statement verkündete EDP, dass sein Geschäftsbereich für erneuerbare Energien, EDP Renováveis (EDPR), ein Großspeichersystem in Betrieb genommen hat, das an den EDP-Windpark in Cobadin in der ostrumänischen Region Constanța gekoppelt ist. Dem Unternehmen zufolge handelt es sich bei dem „Stocare Project“ um das erste seiner Art in Rumänien, wo EDP aktuell mehr als 500 MW an installierter Windkapazität betreibt. „Diese Art von Energiespeicherung könnte in den kommenden Jahren einen Wendepunkt auf dem Energiemarkt darstellen, da dank dieser Technik erneuerbare Energien wie Wind oder Photovoltaik konstant zur Verfügung stehen – und somit effizienter und vorhersagbarer werden“, erklärte das Unternehmen, ohne jedoch weitere technische oder finanzielle Einzelheiten zu dem Projekt bekannt zu geben.
EDP hat kürzlich seine Geschäftstätigkeiten im Bereich erneuerbare Energien erweitert: Während bislang Windenergie dominierte, betreibt das Unternehmen nun auch Solar- und Wind-Solar-Hybridprojekte. Im August führte das Unternehmen zudem eine neue, vom österreichischen Unternehmen Riddle&Code entwickelte Blockchaintechnologie ein, um zu messen, wie viel Energie die Eigentümer von dezentralen PV-Anlagen in Brasilien selbst verbrauchen oder im Rahmen von Net-Metering-Modellen in das Netz einspeisen.

(Quelle: PV Magazine. Bild: EDP)

Rege Nachfrage bei den Gewerbespeicher-Anbietern Tesvolt GmbH
und Alpha ESS auf der ees Europe 2018 in München

Große Nachfrage für Gewerbespeicher – getrieben vom Auslaufen des EEG

27. September 2018: Gewerbespeicher sind eine interessante Lösung für energieintensive, gewerbetreibende Unternehmen, die ihren Strom zwar von einer eigenen Photovoltaikanlage beziehen, aber bislang – oft aus Kostengründen – noch keinen passenden Batteriespeicher installiert haben. „Steigende Strompreise und das Auslaufen des EEG für ältere Anlagen sorgen dafür, dass immer mehr Unternehmer ihre Gewerbeanlagen energieautark betreiben wollen“, erklärt Hermann Schmees, Geschäftsführer des Fach- und Großhändler Redpoint New Energy mit Sitz in Werlte. „Unter anderem hat uns diese große Nachfrage dazu bewogen, auch größere Gewerbespeicher für die Nachrüstung von Bestandsanlagen in unser Produktportfolio aufzunehmen.“ Redpoint setzt dabei auf den Gewerbespeicher von Alpha ESS. Der modulare AC-Gewerbespeicher Alpha ESS Storion-T30 ist nach Angaben des Unternehmens mit Lithium-Eisen-Phosphat-Batteriemodulen ausgestattet, hat eine Be- und Entladeleistung von 30 Kilowatt lässt sich je nach Bedarf um eine Kapazität von ca. 23 bis 70 Kilowattstunden erweitern.

Schon bis zum Jahr 2020 ist laut Macrom mit einer Verdopplung
des aktuellen Marktvolumens für Batterie-Heimspeicher zu rechnen

Deutschland weltweit größter Absatzmarkt für Batterie-Heimspeicher

25. September 2018: Für die Hersteller von Batterie-Heimspeichern war Europa 2017 die wichtigste Absatzregion weltweit; innerhalb von zwei Jahren haben sich die Verkaufszahlen der Systeme fast verdreifacht, so das Ergebnis einer Analyse von Macrom.
Deutschland ist demnach in Europa wie auch weltweit der größte nationale Absatzmarkt für Heimspeicher. Das dynamischste Wachstum – 2017 im Vergleich zu 2016 mit einem Plus um 70 Prozent – weist jedoch Italien auf. Und auch bei anderen Parametern hat Macrom deutliche Unterschiede identifiziert. Zum einen weichen demnach gesetzliche Vorschriften voneinander ab, vor allem bei den Batterie-Wechselrichtern. Aber auch bei den nachgefragten Speicherkapazitäten gibt es laut Macrom nationale Unterschiede, die mit den im jeweiligen Land hauptsächlich verbauten Größen der privaten Photovoltaik-Anlagen zusammenhängen.
Für die kommenden Jahre erwartet Macrom, dass der Markt für Batterie-Heimspeicher seinen Wachstumskurs fortsetzt. Wegen der steigenden Zahl von Speichern, die mit neuen Photovoltaik-Anlagen verkauft werden, sowie der zunehmenden Nachrüstung von Bestandsanlagen sei schon bis zum Jahr 2020 mit einer weiteren Verdopplung des aktuellen Marktvolumens zu rechnen.

(Quelle: PV Magazine. Foto:Sonnen)

Italy extends tax incentives to home storage for private photovoltaic systems

Italien weitet steuerliche Anreize für private Photovoltaik-Anlagen auf Heimspeicher aus

21. September 2018: Der steuerliche Anreiz für die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Wohngebäuden in Italien im Zusammenhang mit nachhaltigem Neubau und Sanierungen wird auf kleine Speichersysteme ausgeweitet. Nach einem aktuellen Dokument der italienischen Finanzbehörde kann ein Abzug der Einkommenssteuer (IRPEF) von maximal 50 Prozent der entstandenen Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 96.000 Euro auch auf den Kauf eines Speichersystems angewendet werden, wenn dieses im Zusammenhang mit einer neuen oder bestehenden Photovoltaik-Anlage installiert wird.

Der Einkommenssteuerabzug ist einer der wichtigsten Triebfedern für die Entwicklung des Marktes für private Photovoltaik-Dachanlagen in Italien in den vergangenen Jahren gewesen. Nun könnte es das Geschäft mit Photovoltaik-Heimspeichern beleben, zumal in den vergangenen zehn Jahren viele Dachanlagen installiert wurden.
Im Juni 2017 hat die italienische Energieagentur GSE bereits neue technische Vorschriften für die Integration von Speichersystemen in Kombination mit Photovoltaik- und erneuerbaren-Kraftwerken veröffentlicht. Zudem hat das Energieministerium der Lombardei, Italiens industrialisierteste Region, bislang rund sieben Millionen Euro ausgeschüttet, um Speicherprojekte in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen bis 20 Kilowatt zu fördern.

(Quelle: PV Magazine)

Der Zeitplan bis 2030, um den Hochlauf der Elektrolyse-Kapazitäten
in Deutschland zu erreichen.

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Grüner Wasserstoff – Potenzial für Gigawatt-Industrie

18. September 2018: Die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Photovoltaik- und Windkraft hat enormes Zukunftspotenzial und entwickelt sich immer mehr zu einer Kerntechnologie der Energiewende, da es den volatilen Wind- und Solarstrom saisonal speichern, rückverstromen oder zu Kraft- und chemischen Grundstoffen weiterverarbeiten kann. Allein für Deutschland werde bis 2050 eine installierte Wasserelektrolyse-Leistung im dreistelligen Gigawattbereich erwartet, sofern die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele erreicht, erklärt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Die Freiburger Wissenschaftler haben im Auftrag des Verkehrsministeriums gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie und Automatisierung IPA und dem Beratungsunternehmen E4tech einen Fahrplan für die Etablierung der Wasserelektrolyse in Deutschland entwickelt.

In ihrer Studie „Industrialisierung der Wasserelektrolyse in Deutschland: Chancen und Herausforderungen für nachhaltigen Wasserstoff für Verkehr, Strom und Wärme“ zeigen sie auf, wie die industriellen Fertigungskapazitäten in den kommenden Jahren in Deutschland aufgebaut werden könnten. Im Ergebnis habe sich ein Ausbaukorridor zwischen mehr als 100 und weit über 200 Gigawatt installierter Elektrolysekapazität in Deutschland bis zum Mitte des Jahrhunderts ergeben, so die Forscher.

(Grafik: Fraunhofer ISE)

Link zur Studie

WBS 500 übernimmt Stromversorgung und stabilisiert Netzfrequenz

WEMAG nimmt erste Mehrzweck-Batteriestation in Betrieb

17. September 2018: Der Schweriner Energieversorger WEMAG hat am heutigen Montag offiziell seine Batteriespeicherstation WBS 500 im mecklenburgischen Neustadt-Glewe in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 750 Kilowatt und einem Speichervermögen von 925 Kilowattstunden markiert dieser Prototyp eine neue Generation dezentraler Batteriespeicher.

Die im Vergleich zu Batteriekraftwerken kleinen Stationen sollen künftig allein oder gemeinsam verschiedene Aufgaben der Energieversorgung übernehmen, die Netzstabilität verbessern und die Integration von erneuerbaren Energien oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ermöglichen. Dafür wird die WBS 500 mit dem vorhandenen Schweriner WEMAG-Batteriespeicher in einem virtuellen Kraftwerk gebündelt. Geplant ist die Errichtung weiterer Speicher für regionale Energieversorger.

Seit 2014 betreibt die WEMAG in Schwerin einen Lithium-Ionen-Batteriespeicher, dessen Leistung im Juni 2017 von fünf auf zehn Megawatt verdoppelt wurde. Die Station in Neustadt-Glewe ist somit das dritte Batterie-Großprojekt des kommunalen Energieversorgers.

Energieminister Christian Pegel, WEMAG-Projektleiter Jost Broichmann und WEMAG-Vorstand Thomas Murche (v.l.) nehmen die Batteriespeicherstation WBS 500 gemeinsam in Betrieb.

(Quelle: www.wemag.com. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer)

US triples energy storage installations, residential grows 10X to become largest sector

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USA verdreifachen Energiespeicherzubau, Heimspeicher wachsen zehnfach und werden das stärkste Segment

5. September 2018: Wood Mackenzie prognostiziert, dass der US-Energiespeichermarkt in diesem Jahr mehr als 500 Millionen US-Dollar Umsatz erreichen wird. Im zweiten Quartal gab es einen Zubau von 61,8 Megawatt/156 Megawattstunden bei Systemen. Private Speichersysteme haben seit dem 1. Quartal 2017 um 61 Prozent pro Quartal zugelegt. Der US Energy Storage Monitor zeigt, dass 61,8 MW/156,5 MWh installiert wurden, im Vergleich zu 43,6 MW/ 126,3 MWh in Q1 2018. Das bedeutet ein vierteljährliches Wachstum von 42% und 24%. Kalifornien und Hawai dominieren den Heimspeichermarkt mit 72% aller Anlagen, und es wird erwartet, dass dies so bleibt. Aber auch Massachusetts und Arizona liegen gut im Rennen.

Der Heimspeichermarkt hat mit positiven Quartalszahlen seit 2017 das kontinuierlichste Wachstum aller Segmente gezeigt. Kumuliert betrug das Wachstum pro Quartal 60,6 %. Tatsächlich war der Heimspeichermarkt in diesem Quartal der führende Sektor, sowohl bei der installierten Speicherleistung als auch bei der Speicherkapazität. Das passt zu früheren Umfragen, wonach 74% aller Endkunden an Energiespeichern interessiert sind.

The use of longer-duration batteries, able to discharge for several hours, has enabled balancing of solar with widespread storage.

Netzgebundene Energiespeicherkapazität in den USA im vergangenen Jahr um 68 Prozent gewachsen

4. September 2018: Energieversorgungsunternehmen in den USA haben ihre Batteriespeicherkapazität bis Ende 2017 um 68 Prozent auf 1,3 Gigawattstunden (GWh) gesteigert. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die von der Smart Electric Power Alliance (SEPA) durchgeführt wurde. Während das Wachstum bei der Speicherleistung (gemessen in Watt) nur 31 % betrug, führte die Installation von Batterien mit längeren Entladezeiten im letzten Jahr zum sprunghaften Anstieg bei der Speicherkapazität (gemessen in Wattstunden). Kalifornische Energieversorger blieben mit Abstand führend bei der Installation von Speicherkapazität, was auf die staatlich festgelegten Ziele für Speicher und erneuerbare Energien zurückzuführen ist.  

Der SEPA Report hebt die Rolle von FERC Order 841 als primären Treiber für das derzeitige Speicherwachstum hervor. FERC Order 841 weist RTOs/ISOs („regional transmission organizations“, und „independent system operators“, also regionale Netzbetreiber) an, Speicherressourcen zu erlauben, ihre gesamte Kapazität, Energie und Systemdienstleistungen auf den Markt zu bringen, die der Speicher technisch zur Verfügung stellen kann.  

(Bild: Kauai Island Utility Cooperative)

Ireland has similar solar irradiation to that of the UK or Northern Germany, but has yet to seriously take advantage of its PV potential.

Über 1 GW an PV und 351 MW an Speicherkapazität in Irland genehmigt

3. September 2018. Die erste Phase der irischen Richtlinie „Enduring Connection Policy – 1“ (ECP-1), die seit Anfang des Jahres in Kraft ist, hat zu einem großen Erfolg für Photovoltaik und Batteriespeicher geführt: So gewannen diese Technologien gegenüber anderen Formen der Energieerzeugung (Gas, Biomasse, Wind) rasch die Oberhand. Der irische Netzbetreiber Eirgrid Group verkündete am Freitag, dass er großflächige Solarparks mit einem Gesamtumfang von 252 MW und kleinere Solaranlagen mit insgesamt 842 MW sowie 351 MW an Speicherkapazität genehmigt habe. Grundlage für die Genehmigung der Anträge war das ECP-1-Verfahren zur Kapazitätsfreigabe. Mit diesem Verfahren, das ebenfalls Anfang 2018 eingeführt wurde, sollte ein neues System zur Unterbreitung von Anschlussangeboten für neue Stromerzeugungs- und Speicherkapazitäten geschaffen werden.

Die im Rahmen des DS3-Programms eingegangenen Anträge umfassten 351 MW an Batteriespeicherkapazität und 20 MW an Hybridanlagen. Gemäß DS3-Anforderung werden Anträge genehmigt, bei denen gewährleistet wird, dass – im Einklang mit den Netzanschlussstandards und der Liste der bewährten Technologien der Übertragungsnetzbetreiber – die Netzdienstleistungen Fast Frequency Response (FFR) und/oder Primary Operating Reserve (POR) bereitgestellt werden. Der Umfang der im Rahmen dieses Programms genehmigten Projekte überstieg beinahe das vorgegebene Limit von 400 MW.

Agency for Renewable Energies (AEE) honors Lower Saxony municipality Borkum as the Energy Commune of the Month

Nordseeinsel Borkum ist ein Testfeld für innovative Energiespeicher unter realen Bedingungen

30.08.2018: Die Nordseeinsel Borkum gilt als ideales Testlabor für die Energiewende: Hier leben rund 5.200 Menschen, die Sonneneinstrahlung ist mit durchschnittlich 2.000 Sonnenstunden im Jahr eine der höchsten Deutschlands und Borkum bildet als eine komplett vom Meer umgebene Insel ein abgeschlossenes System mit vereinfachten Messbedingungen. Der Test unter Realbedingungen läuft seit 2015 im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes „NETfficient“. 13 Partner aus sieben europäischen Ländern wollen auf der Insel bis Ende 2018 ein System entwickeln, das eine 100-prozentige Versorgung mit regenerativen Energien ermöglicht. Dafür wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 279 Kilowatt, Prototypen dezentraler Energiespeicher mit einer Gesamtkapazität von 580 Kilowattstunden sowie Energiemanagementsoftware und Smart Meter installiert. An das Mittelspannungsnetz wurde ein Energiespeicher mit einer Leistung von 1.000 Kilowatt und einer Kapazität von 500 Kilowattstunden angeschlossen. Durch das Verbinden von Erzeugungsanlagen und Speichern über das Energiemanagementsystem entsteht ein Virtuelles Kraftwerk, das die Netzleistung und -stabilität deutlich verbessert und nachhaltige Energie zu jeder Zeit verfügbar macht.

Die Auswertung der Ergebnisse soll zeigen, wie wirtschaftlich das Virtuelle Kraftwerk betrieben werden kann und ob ein solches System auch skalierbar, also auch auf andere Regionen in größerem oder kleineren Maßstab angewendet werden kann.

(Quelle: AEE | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH. Foto: Nordseeheilbad Borkum)

Meilenstein der Energiewende: 100.000ster Solarstromspeicher in Deutschland installiert

Meilenstein der Energiewende: 100.000ster Solarstromspeicher in Deutschland installiert

28. August 2018: Der 100.000ste Solarstromspeicher in Deutschland, ein Solarwatt MyReserve, ist heute in Eichwalde bei Berlin in Betrieb genommen worden. Die Solarbatterien erhöhen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage auf dem Eigenheimdach die Unabhängigkeit der Betreiber und bringen zugleich den Umstieg auf Erneuerbare Energien voran. "Das ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere Umsetzung der Energiewende. Speicher stützen schon jetzt die Stromnetze und werden in Zukunft auch eine weiter wachsende Bedeutung erlangen", erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß. "Seit 2013 sind die Kosten für die Batteriespeicher um mehr als 50 Prozent gesunken. Das trägt dazu bei, die Energiewende bezahlbarer zu machen. Außerdem erweitern Speicher die Flexibilitätsoptionen für ein intelligentes Lastmanagement. Flexible Lösungen wie diese tragen dazu bei, die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland auch künftig zu gewährleisten."

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), ergänzt: "Mehr als die Hälfte der Käufer von Photovoltaikanlagen bestellen gleich einen Batteriespeicher mit. Mit diesem Schwung werden wir den nächsten Meilenstein, 200.000 Solar-Batterien, bereits in zwei Jahren erreichen."

Solarstromspeicher entlasten und stabilisieren in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage das Stromnetz vor Ort, weil sie Erzeugungs- und Verbrauchsspitzen abfedern. Darüber hinaus können Speicher durch die Bereitstellung der sogenannten Blindleistung rund um die Uhr das Ortsnetz stützen. Dadurch kann der Netzausbau insbesondere für das Laden von Elektroautos verringert werden, denn an der gleichen Leitung lassen sich so zusätzliche Verbraucher mit Strom versorgen.

www.solarwirtschaft.de

55% Wachstum bei Netzspeichern - grid-scale energy storage systems - bis 2022

GTM Research prognostiziert jährliches Wachstum von 55% bei stationären Lithium-Ionen Speichersystemen

22. August 2018: Laut einer neuen Studie von GTM Research wird der weltweite Einsatz von Lithium-Ionen Netzspeichern während der nächsten fünf Jahre jährlich um 55% wachsen. Mit anderen Worten: stationäre Lithium-Ionen-Speicherinstallationen werden sich verachtfachen, von 2 GWh in 2017 auf 18 GWh in 2022.

Dieses Wachstum beginnt auf relativ niedrigem Niveau. Zum Vergleich: Der Verkauf von Elektrofahrzeugen hat allein in 2017 eine Batterie-Nachfrage von 112 GWh ausgelöst. Dennoch sind die Marktforscher davon überzeugt, dass Netzspeicher bald wichtig genug sein werden, um die Performance der weltweiten Stromversorgungssysteme zu verändern.

Nach der Prognose von GTM Research werden die USA weiterhin den Markt für Netzspeicher-Installationen anführen, gefolgt von China, Japan, Australien und Deutschland. Die derzeitigen Investitionen dieser Staaten in frühe Batterieprojekte, Marktreformen und Ausbauziele für Speicher werden in den nächsten Jahren Früchte tragen.

Und: Wenn Elektrofahrzeuge erst einige weitere Jahre auf den Straßen unterwegs sein werden, bietet sich eine Zweitnutzung ihrer gebrauchten Batterien als billige stationäre Speichersysteme an.

Am 9. Juli vereinbarten CATL-Chef Robin Zeng und der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee den Bau einer Batteriezellenfabrik bei Erfurt.

China dominiert derzeit die globale Produktion von Lithium-Ionen-Zellen.

Ab 2023 rechnen Marktforscher aber auch mit Europa und den USA.

13. 8. 2018: Im vergangenen Jahr stellte China mit 134,8 GWh 60 Prozent der globalen Lithium-Ionen-Produktionskapazität. Diese Vormachtstellung wird es zwar noch eine Weile behalten. Nach Einschätzung des Londoner Marktforschungsunternehmens Benchmark Mineral Intelligence wird der chinesische Anteil aber zurückgehen: im Jahr 2023 zunächst auf 58,6 Prozent, im Jahr 2028 dann auf 53,8 Prozent. Der Grund: Das rasante Marktwachstum (auf 564,5 GWh in 2023 und 998,5 GWh in 2028) eröffnet auch anderen Unternehmen und Standorten auf der Welt Möglichkeiten. Benchmark-Chef Simon Moores spricht von 41 Großfabriken weltweit, die in Planung seien.

Wachsende Marktanteile prognostiziert er vor allem den Europäern und Nordamerikanern. Europas Anteil an der Produktionskapazität werde bis zum Jahr 2028 von derzeit 5,3 Prozent auf fast 20 Prozent steigen, der nordamerikanische Anteil von heute 5,7 Prozent auf 14,8 Prozent. Bei den Europäern wird nach Einschätzung der britischen Analysten im Jahr 2028 Deutschland mit 5,9 Prozent vorn liegen, gefolgt von Polen und Schweden mit jeweils fünf Prozent. Die Pläne zum Bau von Werken in Thüringen (CATL) und Schweden (Northvolt) sind ebenso in die Berechnungen eingeflossen wie die derzeit entstehende Batteriezellenfabrik von LG Chem in Polen.

Foto: Wirtschaftsministerium Thüringen/Christoph Petras: Am 9. Juli vereinbarten CATL-Chef Robin Zeng und der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee den Bau einer Batteriezellenfabrik bei Erfurt.

Massachusetts‘ New Clean Energy Bill setzt ein Energiespeicherziel von 1.000 MWh bis zum 31. Dezember 2025

Das neue "Clean Energy" Gesetz des US Staates Massachusetts setzt ein Energiespeicherziel von 1.000 MWh bis zum 31. Dezember 2025

Am 9. August unterzeichnete der Gouverneur von Massachusetts, Charlie Baker, den Gesetzesentwurf H.4857 mit dem Titel „An Act to Advance Clean Energy“ (Ein Gesetz zur Förderung sauberer Energie). Mit dem neuen Gesetz soll unter anderem die Energieeffizienz gesteigert, ein Energiespeicherziel festgesetzt und die Installation von zusätzlichen 1.600 MW Offshore-Windenergie bis 2035 genehmigt werden. Außerdem werden erneuerbare Energien durch den Ausbau des Renewable Portfolio Standard (RPS) und die Einführung eines Clean Peak Standard (CPS) gefördert.

Zu den wichtigsten Aspekten dieses Gesetzesentwurfs zählt die Bestimmung, mit der ein CPS eingeführt wird, was Massachusetts zum ersten US-Bundesstaat macht, der die Lieferung von „sauberen“ Ressourcen in Spitzenbedarfszeiten des Systems vorschreibt. Die Gesetzgebung verlangt von jedem Energieversorger einen Mindestprozentsatz an Kilowattstunden-Verkäufen sogenannter „Clean Peak“-Ressourcen an Endverbraucher.

Zusätzlich zu den Speichermöglichkeiten, die durch die Entwicklung eines CPS geschaffen werden, fordert der Gesetzesentwurf die Entwicklung eines Programms zur Festlegung von Energiespeicherungszielen und setzt dafür ein Ziel von 1.000 MWh bis zum 31. Dezember 2025.

Battery storage funding 12% up- Sonnen among top 5 deals

Mehr Fördergelder für Batteriespeicher

30. Juli 2018: Die weltweite Vergabe von Risikokapital an Batteriespeicherunternehmen war in der 1. Jahreshälfte 2018 mit 539 Mio. $ um 12 Prozent höher als noch in der 1. Jahreshälfte 2017 (480 Mio. $), so Mercom Captial Group.

Angekündigte Fremdfinanzierungstätigkeiten und Finanzierungstätigkeiten des öffentlichen Markts waren in der 1. Jahreshälfte 2018 um 10 Prozent höher als in der 1. Jahreshälfte 2017 (142 Mio. $ in fünf Transaktionen gegenüber 129 Mio. $ in neun Transaktionen).

(Quelle und Grafik: Mercom Capital Group)

Jede zweite PV Anlage in Deutschland mit Batteriespeicher

Jede zweite PV-Anlage mit Batteriespeicher

16.07.2018 In Deutschland wurde im Jahr 2017 etwa jede zweite PV-Anlage unter 30 kWp zusammen mit einem Batteriespeicher installiert.  Ende 2017 waren rund 85.000 dezentrale Solarstromspeicher mit einer kumulierten nutzbaren Batteriekapazität von etwa 600 MWh an die deutschen Niederspannungsnetze angeschlossen.

Während zu Beginn noch mehr als jedes zweite Speichersystem eine Förderung in Anspruch nahm, steht der Markt heute auf eigenen Beinen. Lediglich jeder fünfte neue Heimspeicher wurde in 2017 noch durch die KfW-Bank gefördert.

Der aktuelle Jahresbericht zum Speichermonitoring kann hier heruntergeladen werden.

U.S. Solar-Plus-Storage Market On the Rise

Der US Markt für Solarspeicher wächst

Juli 2018: Der Solarspeichermarkt in den Vereinigten Staaten setzt sein Wachstum fort: in 2018 werden 261 MW installierte Systeme (Stand-alone und mit Solar kombiniert) erwartet, 21% mehr als 2017. Rekordzahlen von "Behind-the-Meter"-Speichersystemen gingen in Betrieb, viele davon kombiniert mit Solar, sagt GTM Research in einem neuen Whitepaper, das im Rahmen der ees North America in San Francisco veröffentlicht wurde. Auf der anderen Seite des Zählers kaufen Energieversorger große Portfolios von Solar-plus-Speicher, bei immer wettbewerbsfähigeren Preisen im Vergleich zu den etablierten Erzeugungsquellen. Ein Beispiel der letzten Zeit: Xcel Energy erwarb eine 560 MW Solaranlage kombiniert mit 275 MW/1.000 MWh Speicher als Teil der langfristigen Ressourcenplanung.

Warum möchten Kunden Solarspeicher? Welche Marktentwicklungen bewegen Kunden dazu, diese Technologie zuhause oder in ihrem Unternehmen zu installieren? Wie arbeiten Projektentwickler, um einen Mehrwert sowohl für Endkunden, als auch für Energieversorger zu schaffen? Diese Fragen werden im GTM Whitepaper untersucht. Kostenloser Download auf www.ees-northamerica.com

Zahl des Monats: 118 Milliarden

Juli 2018: Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland lag im ersten Halbjahr 2018 erstmals vor dem Anteil an Braun- und Steinkohle. Nach ersten Schätzungen haben die Erneuerbaren Energien mit fast 118 Mrd. kWh zur Bruttostromerzeugung beigetragen. Dies entspricht einem Anstieg von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ihr Anteil an der Stromproduktion lag im ersten Halbjahr 2018 bei rund 36 Prozent. Dagegen ist die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle mit etwa 114 Mrd. kWh deutlich zurückgegangen. Dies meldet der deutsche Bundesverband der Energie- und Wasserwirschaft (BDEW).

Behind-the-meter energy storage powered Europe’s 49% yearly increase in installations

Jahresanstieg um 49 %: Energiespeicher „hinter dem Zähler“ waren die treibende Kraft hinter dem Zuwachs der Speichersysteme in Europa

5. Juli 2018: Während sich die Anzahl der in Europa installierten Systeme zur Speicherung elektrischer Energie im Jahr 2017 fast verdoppelte, ist einem Analysten zufolge der wachsende Anteil der Batteriesysteme, die „hinter dem Zähler“ installiert werden, von noch größerer Bedeutung.

Der gesamte europäische Markt, der neben privaten sowie kommerziellen und industriellen (C&I) Anlagen „hinter dem Zähler“ auch Installationen in Energieversorgergröße „vor dem Zähler“ umfasst, wuchs im Vergleich zum Jahr 2016 (etwa 400 MWh) um 49 % auf fast 600 MWh. Dies war die zentrale Erkenntnis des halbjährlich erscheinenden „European Market Monitor on Energy Storage“ (EMMES). Dieser Bericht wird von dem Forschungsunternehmen Delta-EE in Zusammenarbeit mit der European Association for Storage of Energy (EASE) herausgegeben.

Am meisten überraschte vielleicht, dass der Markt für private Speichersysteme in Italien und Deutschland stärker gewachsen war als erwartet. Bei den beiden wichtigsten Formen der Energiespeicherung „behind the meter“ (BTM, engl. für „hinter dem Zähler“), den privaten und den C&I-Systemen, geht man von einem „natürlichen Wachstumsfaktor“ aus. Insbesondere im C&I-Bereich wird daher für das Jahr 2018 ein weiteres Wachstum von 45 % erwartet, so Valts Grintals, Senior Analyst im Forschungsbereich Energiespeicherung bei Delta-EE.

Image: Delta-EE/EASE European Market Monitor on Energy Storage’ (EMMES) 2.0

The European Battery Alliance (EBA) was launched in October 2017 by Vice President Šefčovič.

European Battery Alliance (EBA) und Strategic Action Plan for batteries

17. Mai 2018: Für Europa ist die Batterieproduktion eine strategische Notwendigkeit, sowohl für die Energiewende als auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilsektors. Darüberhinaus ist es das Ziel der „New Industrial Policy Strategy“ der Kommission, die EU zum Weltmarktführer bei Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung zu machen.

Im Oktober 2017 gründete die Europäische Kommission daher zusammen mit wichtigen Industrievertretern, interessierten Mitgliedsstaaten und der europäischen Investmentbank (EIB) die Kooperationsplattform „European Battery Alliance“. Mehr als 120 Akteure und Innovateure der Branche sind in der Allianz aktiv.

Das unmittelbare Ziel ist es, eine wettbewerbsfähige Wertschöpfungskette für die Produktion nachhaltiger Batteriezellen zu schaffen. Prognosen zufolge könnte Europa ab 2025 einen Anteil am Batteriemarkt von bis zu 250 Mrd € haben. Um allein den EU Bedarf zu decken, müssten mindestens 10 bis 20 „Gigafactories“ (Fabriken zur Produktion von Batteriezellen im großen Maßstab) entstehen.

Mit dem „Strategic Action Plan for Batteries“ hat die Kommission ein wirkungsvolles Bündel konkreter Maßnahmen verabschiedet, um ein innovatives, nachhaltiges und wettbewerbsfähiges „Batterie-Ökosystem“ in Europa zu entwickeln. Dieser Ansatz soll die Produktion und Nutzung von hocheffizienten Batterien fördern und Benchmarks für die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzen.

Webinar: Wann lohnen sich Gewerbespeicher?

26.4. 2018: Im Zusammenhang mit der viel diskutierten Energiewende übernimmt der Einsatz von Großspeichersystemen in Gewerbe, Industrie und auch bei Energieversorgern eine immer wichtigere Rolle. Speicher sollen in Zukunft die Brücke bilden zwischen der volatilen Einspeisung erneuerbarer Energieträger einerseits und der Strom-Nachfrage in den Netzen andererseits. Da das Netz keine Energie speichern kann, muss zu jedem Zeitpunkt exakt die gleiche Leistung in die Netze eingespeist werden wie die Verbraucher in der Summe abnehmen. Auch eine weiträumige Kopplung der Netze kann diese Problematik natürlich entschärfen. Die wirtschaftliche Bewertung von Speicher-Projekten zeigt, dass – von wenigen Ausnahmefällen abgesehen – ein Batteriespeicher mehrere Aufgaben erfüllen muss, um eine gute Rendite zu erreichen. Da jede Aufgabe zum Gesamterlös des Speichers beiträgt, spricht man i.d.R. auch von verschiedenen Erlöspfaden, die in der Summe die Wirtschaftlichkeit ergeben. Mögliche Erlöskanäle sind beispielsweise Lastspitzenkappung, vermiedene Netzentgelte, atypische Netznutzung, Regelleistungsvermarktung, Eigenverbrauchsoptimierung oder Blindleistungsbereitstellung.

Das Webinar mit dem Referenten Hans Urban, Berater im Bereich erneuerbare Energien und Elektromobilität, vermittelt dazu aktuelles Fachwissen.

Termin: Donnerstag, 17. Mai 2018 um 16:00 Uhr
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Renewables could make up two-thirds of the energy mix by 2050, with significantly improved energy intensity.

Das für die Einhaltung des Zwei-Grad-Zieles bei der Klimaerwärmung verfügbare „CO 2 - Budget“ wird in weniger als 20 Jahren erschöpft sein, sagt die IRENA im aktuellen Report

April 2018: Die globale Durchschnittstemperatur auf einen Anstieg von unter 2°Celsius zu begrenzen, ist technisch machbar. Es wäre auch unter Wirtschafts-, Sozial- und Umweltschutzgesichtspunkten günstiger als der Weg, der sich aus den bestehenden Plänen und Rahmenbedingungen ergibt, die im Report der IRENA (International Renwable Energy Agency) als „Reference Case“ bezeichnet werden. Auf jeden Fall muss das globale Energiesystem fundamental umgestaltet und das derzeitige, überwiegend auf fossilen Energien beruhende System ersetzt werden.

Der Anteil der erneuerbaren Energie am Endenergieverbrauch muss von rund 18% (2015) auf rund zwei Drittel in 2050 wachsen. Im gleichen Zeitraum würde der Anteil der Erneuerbaren im Stromsektor von rund einem Viertel auf 85% steigen, vor allem durch wachsende Erzeugung von Solar- und Windstrom. Die Energieintensität der weltweiten Wirtschaft muss um zwei Drittel und damit die Nachfrage nach Energie auf etwas weniger als das Niveau von 2015 fallen. Laut Report ist dies durch eine Verbesserung der Energieeffizienz trotz signifikantem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum erreichbar.

Die Analyse beruht auf der Global Roadmap zum Aufbau der Erneuerbaren der IRENA, bekannt als REmap. Der Report identifiziert sechs Hauptbereiche, in denen Politiker und Entscheider aktiv werden müssen. Hintergründe erfahren Sie hier: Global Energy Transformation: A Roadmap to 2050  (free download)

sonnen und Engie schließen Partnerschaft

26.4. 2018: Seit 2017 werden in Frankreich PV-Eigenverbrauchsanlagen über eine Investitionsprämie gefördert. Parallel dazu ist in den vergangenen fünf Jahren der Strompreis um etwa 20 % gestiegen. Um den zwei Dritteln der französischen Bevölkerung, die sich interessiert an einer Photovoltaikinstallation zeigen die Möglichkeit zu bieten selbst erzeugten Strom auch in den Abend- und Nachtstunden zu nutzen haben sich nun der Speicheranbieter sonnen und ENGIE zusammengeschlossen um den Kunden des Energieversorgers ein Komplettpaket zum Eigenverbrauch anzubieten. Unter der Bezeichnung „My Power“ erhalten diese eine PV-Anlage und eine sonnenBatterie.

Der französische Speichermarkt befindet sich noch in der Frühphase, birgt gerade deshalb allerdings ein großes Potenzial. Durch die Kooperation erhält sonnen Zugang zu 4,4 Millionen Hausbesitzern beziehungsweise neuen Kunden.

sonnen war mit der sonnenBatterie bereits auf dem französischen Markt tätig, hatte sie zertifiziert und zahlreiche Installateure vor Ort geschult. Neben seinem wichtigstem Markt Deutschland ist sonnen ebenso im europäischen Ausland, wie auch in den USA und Australien tätig.

Mehr Info zur Internationalisierung der Energiespeicherbranche

Deutsches Joint Venture nimmt 5 MW Lithium-Ionen Batteriespeicher für Regelenergie in Betrieb

13.4. 2018: Der gemeinsam von Bosch und EnBW am Kraftwerksstandort Heilbronn entwickelte Batteriespeicher ist – ein Novum in Deutschland - in die Leittechnik eines Großkraftwerks eingebunden. Der Stromspeicher in Heilbronn besteht aus 768 Lithium-Ionen-Batteriemodulen und verfügt über eine maximale Leistungsabgabe von rund 5 Megawatt mit einer installierten Speicherkapazität von 5 Megawattstunden.

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Kombination aus Elektromobilität und Photovoltaik im Endkundenfokus

8. 3. 2018: Die Verwendung von kostengünstig selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom für das eigene Elektromobil liegt bei deutschen Hausbesitzern deutlich im Interesse, wie eine aktuelle Untersuchung von EuPD Research zeigt. Hausbesitzer mit Kaufabsicht für ein Elektromobil streben zum Großteil auch die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage an. Darüber hinaus wird der Energieversorger in der Verantwortung gesehen, spezifische Autostrom-Tarife anzubieten. mehr

Messe München: Mehr als 20 Ladestationen für Gäste von The smarter E Europe

26.1.2018: Spätestens seit in deutschen Großstädten wie München Fahrverbote drohen, hat das Thema Elektromobilität gesamtgesellschaftliche Relevanz. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München, sieht Unternehmen hier ganz besonders in der Pflicht: „Mit Inbetriebnahme der E-Ladeinfrastruktur setzen wir einen Meilenstein beim Thema Elektromobilität und bekräftigen unsere Vorreiterrolle beim Umwelt- und Klimaschutz. mehr