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Netzgebundene Energiespeicherkapazität in den USA im vergangenen Jahr um 68 Prozent gewachsen

4. September 2018: Energieversorgungsunternehmen in den USA haben ihre Batteriespeicherkapazität bis Ende 2017 um 68 Prozent auf 1,3 Gigawattstunden (GWh) gesteigert. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die von der Smart Electric Power Alliance (SEPA) durchgeführt wurde. Während das Wachstum bei der Speicherleistung (gemessen in Watt) nur 31 % betrug, führte die Installation von Batterien mit längeren Entladezeiten im letzten Jahr zum sprunghaften Anstieg bei der Speicherkapazität (gemessen in Wattstunden). Kalifornische Energieversorger blieben mit Abstand führend bei der Installation von Speicherkapazität, was auf die staatlich festgelegten Ziele für Speicher und erneuerbare Energien zurückzuführen ist.  

Der SEPA Report hebt die Rolle von FERC Order 841 als primären Treiber für das derzeitige Speicherwachstum hervor. FERC Order 841 weist RTOs/ISOs („regional transmission organizations“, und „independent system operators“, also regionale Netzbetreiber) an, Speicherressourcen zu erlauben, ihre gesamte Kapazität, Energie und Systemdienstleistungen auf den Markt zu bringen, die der Speicher technisch zur Verfügung stellen kann.  

(Bild: Kauai Island Utility Cooperative)