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Das für die Einhaltung des Zwei-Grad-Zieles bei der Klimaerwärmung verfügbare „CO 2 - Budget“ wird in weniger als 20 Jahren erschöpft sein, sagt die IRENA im aktuellen Report

April 2018: Die globale Durchschnittstemperatur auf einen Anstieg von unter 2°Celsius zu begrenzen, ist technisch machbar. Es wäre auch unter Wirtschafts-, Sozial- und Umweltschutzgesichtspunkten günstiger als der Weg, der sich aus den bestehenden Plänen und Rahmenbedingungen ergibt, die im Report der IRENA (International Renwable Energy Agency) als „Reference Case“ bezeichnet werden. Auf jeden Fall muss das globale Energiesystem fundamental umgestaltet und das derzeitige, überwiegend auf fossilen Energien beruhende System ersetzt werden.

Der Anteil der erneuerbaren Energie am Endenergieverbrauch muss von rund 18% (2015) auf rund zwei Drittel in 2050 wachsen. Im gleichen Zeitraum würde der Anteil der Erneuerbaren im Stromsektor von rund einem Viertel auf 85% steigen, vor allem durch wachsende Erzeugung von Solar- und Windstrom. Die Energieintensität der weltweiten Wirtschaft muss um zwei Drittel und damit die Nachfrage nach Energie auf etwas weniger als das Niveau von 2015 fallen. Laut Report ist dies durch eine Verbesserung der Energieeffizienz trotz signifikantem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum erreichbar.

Die Analyse beruht auf der Global Roadmap zum Aufbau der Erneuerbaren der IRENA, bekannt als REmap. Der Report identifiziert sechs Hauptbereiche, in denen Politiker und Entscheider aktiv werden müssen. Hintergründe erfahren Sie hier: Global Energy Transformation: A Roadmap to 2050  (free download)