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Boomender Markt Batterieproduktion

Die jährlichen Installationen von stationären Speichern werden bis zum Jahr 2030 stark wachsen und global eine Leistung von 125 GW erreichen bei einem Speichervolumen von 305 GWh, prognostiziert Bloomberg New Energy Finance. In Ländern wie Deutschland hat sich der Markt für Batteriespeicher in den vergangenen drei Jahren verdreifacht, es sind bereits über 100.000 Solarstromspeicher in Betrieb. Auch größere Gewerbespeicher sind immer mehr im Kommen. So ging jüngst im englischen Pelham ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von über 50 Megawattstunden (MWh) für Netzdienstleistungen in Betrieb.

Getrieben wird der Batteriemarkt maßgeblich durch die rapide wachsende Elektromobilität. Bereits 2030 könnte der Anteil elektrischer Fahrzeuge rund ein Drittel aller neuzugelassenen Fahrzeuge weltweit ausmachen. In Ländern wie Norwegen fahren jetzt schon über 40 Prozent aller neu angemeldeten Autos mit batteriebetriebenem Elektroantrieb und China führt 2019 eine Quote für Elektrofahrzeuge ein. Mehrere Unternehmen und Konsortien sind derzeit dabei auch in Europa große Produktionsstätten für Lithium-Ionen Batteriezellen aufzubauen. Auch die europäische Kommission hat die aktive Förderung der Batteriefertigung auf der Agenda. Für Europa ist die Batterieproduktion eine strategische Notwendigkeit, sowohl für die Energiewende als auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilsektors. Darüberhinaus ist es das Ziel der „New Industrial Policy Strategy“ der Kommission, die EU zum Weltmarktführer bei Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung zu machen.

Im Oktober 2017 gründete die Europäische Kommission daher zusammen mit wichtigen Industrievertretern, interessierten Mitgliedsstaaten und der europäischen Investmentbank (EIB) die Kooerationsplattform „European Battery Alliance“. Mehr als 120 Akteure und Innovateure der Branche sind in der Allianz aktiv.

Das unmittelbare Ziel ist es, eine wettbewerbsfähige Wertschöpfungskette für die Produktion nachhaltiger Batteriezellen zu schaffen. Prognosen zufolge könnte Europa ab 2025 einen Anteil am Batteriemarkt von bis zu 250 Mrd € haben. Um allein den EU Bedarf zu decken, müssten mindestens 10 bis 20 „Gigafactories“ (Fabriken zur Produktion von Batteriezellen im großen Maßstab) entstehen.

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Produktionstechnikhalle C1

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